1990 - 1999

1991

Dr. Conrad Schroeder wird Nachfolger von Dr. Norbert Nothelfer als Regierungspräsident.

1992

Der Durchstich wird fertiggestellt. Die B3 ist damit im nördlichen Schneckental angekommen. Die L125 wird im Norden direkt an die B3 angebunden und bis kurz vor die Nussbaumkurve ausgebaut. Nach Verkehrsfreigabe erfolgen die obengenannten Verkehrsbeschränkungen zu Lasten der Gemeinden Schallstadt und Norsingen.

Die B3-Umfahrungen Schallstadt, Norsingen und Bad Krozingen werden aufgrund der Festlegung des Regierungspräsidiums in Form der Schlingenlösung in den Bundesverkehrswegeplan (BVWP) 1992 aufgenommen.

1995

Der RVSO nimmt die Schneckentaltrasse als Vorschlagstrasse zur Verlegung der B3 zwischen Freiburg und Bad Krozingen in den Regionalplan 1995 auf. Dieser ist heute noch aktuell.

1997

Thomas Breig folgt Bürgermeister Ruch in Ehrenkirchen nach (September 1997)

1997-1999

Ehrenkirchen bindet das Gewerbegebiet „Niedermatten“ über die K4982 an die L123 an. Die L125 wird Richtung Batzenberg verlegt (Umfahrung Kirchhofen) und außerörtlich über einen Kreisverkehr mit der K4982 verbunden.

Anmerkung: Von 1992-1999 werden folgende Straßenprojekte verwirklicht:

Durchstich des Bahndamms mit Anbindung der L125 an die B3: Damit wird die zukünftige B3 mit großem finanziellem Aufwand auf die Ostseite der Bahnlinie ins Schneckental geführt. Bei Realisierung der Schlingenlösung müsste die B3 zur Umfahrung von Norsingen wieder auf die Westseite der Bahntrasse verlegt werden. Dies steht aber im Widerspruch zur östlichen Umfahrung von Bad Krozingen (s.u.). Dafür muss südlich von Norsingen eine erneute Rückführung auf die Ostseite der Bahntrasse erfolgen. Bei diesem vom RP geplanten Verkehrskonzept müsste somit die Bahntrasse noch zwei weitere Male gekreuzt werden.

Teilumfahrung Bad Krozingen (Verlegung der L123 von und nach Staufen an den nordöstlichen Ortsrand): Damit hat man sich auf die Ostumfahrung von Bad Krozingen festgelegt.

Umfahrung Kirchhofen (L125) mit Anbindung der K4982 an die L123: Damit hat man eine durchgehende, ortsdurchfahrtsfreie Trasse geschaffen zwischen dem Durchstich nördlich von Schallstadt und der L123 bei Bad Krozingen (zukünftige B3).

Fazit: Seit 1999 existiert also als Folge einzelner Baumaßnahmen eine durchgehende, ortsdurchfahrtsfreie Trasse vom Durchstich bei Schallstadt bis zur L123 bei Bad Krozingen („Schneckentaltrasse“), die man bei der Entscheidung 1985 für die Schlingenlösung verhindern wollte, um die Landwirtschaft und die Natur zu schonen und den Verkehr aus dem Schneckental herauszuhalten.

1998

Dr. Sven v. Ungern-Sternberg wird Regierungspräsident in Freiburg.

1999

Das Planfeststellungsverfahren (PFV) für die Umfahrung von Bad Krozingen beginnt.

Im Vorfeld gibt es bezüglich des PFV aus dem Ministerium für Umwelt und Verkehr Baden-Württemberg eine Weisung an das RP Freiburg. Das Ministerium fordert 1997 im RE-Vorentwurf zur B3 OU Bad Krozingen: » 33

Die vorgelegte Umfahrung im Zuge der B3 (OU Bad Krozingen) ist vom Netz betrachtet erst sinnvoll bei einer Verlegung der B3 zwischen Freiburg und Bad Krozingen auf die sogenannte Schneckentaltrasse. Ansonsten wird der Durchgangsverkehr einen Umweg von ca. 3 km im Vergleich zur bisher ca. 1,5 km langen Ortsdurchfahrt in Kauf nehmen müssen. Die Einleitung eines PFV ist bis zum Vorliegen entsprechender Voraussetzungen zurückzustellen. Dazu zählt vor allem eine sukzessive Realisierung der nördlichen Abschnitte...“

Anmerkung: Im Mai 2006 (siehe dort) wird auch das Innenministerium Baden-Württemberg das Verkehrskonzept des RP als „nicht optimal“ bezeichnen, das seither offenbar entgegen der Weisung des Umwelt- und Verkehrsministeriums unverändert weiterverfolgt wurde.

Bad Krozingen sperrt die B3-Ortsdurchfahrt für den LKW -Verkehr.

Beginn des Planfeststellungsverfahrens für den Ausbau der L125 zwischen Schallstadt und Ehrenkirchen.

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Termine

Kein Treffen

Mittwoch,
3. Januar 2018

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